Kreisjugendleiter-Versammlung in Otting am 21. Oktober 2019

34 Teilnehmer aus 16 Gartenbauvereinen des Landkreises konnten von der Jugendbeauftragten Maria Zehentner zum Jugendleitertreffen begrüßt werden. Diese Treffen stehen allen Interessierten offen, die Kindern die Natur und das Leben im Garten nahebringen möchten. Kreisvorsitzender Florian Seestaller lobte in seinem Grußwort die Arbeit mit den Kindern, die unverzichtbar für ein lebendiges Vereinsleben sei.

Doreen Maierhofer, Vorsitzende des gastgebenden Vereins Otting, stellte zu Beginn die Kindergruppe „Die Wilden Blumen“ vor.

Die Museumspädagogin Bärbel Pflug erläuterte in ihrem Vortrag „Was macht der Ötzi im Gartenbauverein? Steinzeit erleben mit Kindern“, wie man Kindern das Thema Steinzeit nahebringen kann. Warum ist das ein lohnendes Thema? „ Die Erfahrung eines ursprünglichen Lebens tut uns gut. Zu erleben, wie hart und mühsam das Leben war, lässt uns die heutigen Vorzüge wieder schätzen.“ Sie stellte viele Ideen vor, die im vergangenen Jahr mit den Wilden Blumen ausprobiert worden waren. Außerdem versorgte sie die Teilnehmer mit Tipps, wo man Informationen, Hilfe und Materialien herbekommen kann.

Anschließend durften die Teilnehmer selbst Hand anlegen: aus Speckstein wurden mit Hilfe von Feuerstein und Schachtelhalm Amulette hergestellt, ein außergewöhnlicher und sehr authentischer Basteltipp zum Thema Steinzeit.

Außerdem fand an diesem Abend die Wahl des Teams der Jugendbeauftragten des Kreisverbandes statt. Birgit Furtner aus Obing, Tina Mangold aus Petting, Doreen Maierhofer aus Otting und Heidi Stockhammer und Beirat Stefan Lörzel aus Taching wurden im Amt für die nächsten zwei Jahre einstimmig bestätigt.

Bücher spielten auf der Veranstaltung eine wichtige Rolle: eine große Zahl davon zu verschiedenen Themen der Jugendarbeit lagen zur Ansicht aus. Bei einer Verlosung konnten die Teilnehmer der Vereine Grabenstätt, Kienberg und Heiligkreuz schöne Buchpreise entgegen nehmen. Aber auch alle anderen Vereine erhielten ein nützliches Büchlein für ihre Arbeit, das das Jugendleiterteam aus einer Spende des ausgeschiedenen Kreisvorsitzenden Michael Luckas finanziert hatte. So kehrten alle mit vielerlei Ideen und handfesten Anregungen heim.