1. Traunsteiner Saatguttag

Die Vielfalt der Sorten stand im Mittelpunkt des 1. Traunsteiner Saatguttages am Sonntag, 02. Februar im Vereinsheim Vachendorf. Kreisverband, Kreisfachberater und der Gartenbauverein Vachendorf organisierten den Tag und freuten sich über hunderte Besucher in den vier Stunden.

Die Bewirtung übernahm in hervorragender Organisation und Durchführung der Gartenbauverein Vachendorf unter Leitung der Vorsitzenden Irmi Maier. Schon bei der Vorbereitung der Veranstaltung waren Sie und ihre Mitstreiter „Feuer und Flamme“ und schufen gemeinsam mit Kreisverband und Kreisfachberatung den perfekten Rahmen für Aussteller und Besucher.

Den Kurzvorträgen von Annette Holländer über Samengärtnerei, Tomatenvielfalt und Alte Sorten folgten so viele Zuhörer, dass der Vortragsraum kurzfristig vergrößert werden musste.
Die Podiumsdiskussion „Brauchen wir Vielfalt und guten Geschmack?“ moderierte Kreisfachberater Markus Breier. Hans Posch (Bio-Kartoffel-Anbauer), Reinhild Frech-Emmelmann (ReinSaat), Annette Holländer (Garten des Lebens) und Kreisverbandsvorsitzender Florian Seestaller (Kreisverbandsvorsitzender) beleuchteten das Thema von allen Seiten.

Durchgehend sehr gut besucht war der „Markt der Vielfalt“ rund um die lange Tafel im Saal:

  • Kreisverband Traunstein für Gartenkultur und Landespflege e.V. (Infos rund um die Gartenbauvereine und Gärten im Landkreis Traustein)
  • Kreisfachberatung am Landratsamt Traunstein (Fachinformationen rund um den Garten)
  • Verband Bayerischer Imker, Kreisverband Traunstein (Honig, Wachs und Bienenprodukte)
  • Slow Food Chiemgau (rund um die Wertschätzung von Lebensmitteln)
  • ReinSaat Österreich (mit einem Teil ihres über 600 Sorten von Gemüse und Kräutern umfassenden Sortiments)
  • Dorfladen Bodenschatz Mögstetten (Infos rund um Bio-Kartoffeln)
  • Projekt Bohnenvielfalt am ÖBZ München (150 Bohnen-Sorten und deren Erhaltung)
  • Fam. Waritschlager (Schafwollpellets als Dünger für Topf, Balkon und Garten)

Viele Besucher brachten eigenes Saatgut mit und nutzen die Möglichkeit der Tauschbörse im Saal. Egal ob Tomaten, Wildblumen oder Raritäten, es wechselten viele beschriftete Tüten und Gläschen die Besitzer. 2. Kreisvorsitzender Josef Mörwald behielt hierbei den Überblick und vernetzte die „Wilden Samenvermehrer“.

Besucher und Veranstalter waren sich einig: es war ein gelungener Start und einer Wiederholung der Veranstaltung steht nichts im Wege.