Physalis, die Andenbeere

Im Geschäft gibt es das ganze Jahr Andenbeeren als Früchte zu kaufen. Meist werden sie zur Dekoration oder zum Naschen verwendet. – Doch selber angebauen? Das geht auch bei uns!

Die Andenbeere wird auch Andenkirsche oder Kapstachelbeere genannt, hat aber mit Kirschen oder Stachelbeeren botanisch nichts zu tun. Sie ist ein Nachtschattengewächs, das – wie die Kartoffel – aus der südamerikanischen Andenregion stammt. Der botanische Name Physalis peruviana deutet auf die Heimat.

In den Lampions sitzen die orangefarbenen, kirschgroßen Früchte mit süß-säuerlichem, fruchtigem Geschmack  und erinnern an Kiwi, Stachelbeere und Erdbeere. Die Pflanze selbst ist mehrjährig, verträgt aber keinen Frost.

Obwohl sie als Obst verwendet werden, zählen sie wegen der einjährigen Kultur – botanisch gesehen – zum Fruchtgemüse.

So wie das Jahr fortschreitet, wächst auch dieser Beitrag. Die Samen sind Mitte März ausgesät. Jetzt heißt es warten.

Einfach später wieder vorbeischauen 🙂